Cannobio - Lago Maggiore

Cannobio

Cannobio ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola in der Region Piemont. Die Gemeinde liegt am westlichen Ufer des Lago Maggiore und ist die erste größere Ortschaft nach der Grenze zu der Schweiz in Piaggio Valmara. Cannobio befindet sich auf dem Schwemmkegel des Flusses Cannobino, im Hinterland dehnt sich das Valle Cannobina aus. Der Stadtname geht zurück auf das römische Canobinum (Grenzgebiet). „Grenzland“; nicht nur geografisch - zwischen Piemont, Lombardei und Tessin, sondern auch geschichtlich deren Einflüsse die Entwicklung der Gemeinde geprägt haben.

Cannobio hat einen südländisch anmutenden Charakter

Gasse in Cannobio

Cannobio ist von den Historikern als sehr altes und blühendes Dorf dank seiner intensiven Handelsaktivitäten dokumentiert worden. Die damalige Wirtschaft basierte auf dem Handwerk, der Landwirtschaft und vor allem auf deren Warenaustausch, welcher vorwiegend auf dem Seeweg stattfand. Der Reichtum des Mittelalters ist auch heute noch im historischen Kern um das gotische Rathaus aus dem Ende des 13. Jahrhunderts sichtbar. Cannobio hat südländisch anmutenden Charakter, während die bekannten Tessiner Städte Ascona, Locarno, Bellinzona und Lugano (Südschweiz) eher noch mitteleuropäisch wirken. In Cannobio begegnet man der „Bella Italianità“, dem italienischen Lebensgefühl. Cannobio ist ein malerisches Städtchen mit vielen Gässchen, Treppen und Bogengängen, die zum See hinunterführen.

Neu gestaltete Seepromenade

Seepromenade in Cannobio

Die weit ausladende, in 2004/2005 neu gestaltete Seepromenade mit ihren Patrizierhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert macht den Aufenthalt am Wasser zu einem Erlebnis. Unter den Arkaden der Uferpromenade befinden sich eine Vielzahl von Kaffeehäusern und Restaurants mit italienischen Speisen und Spezialitäten. Jeden Sonntagmorgen verwandelt sich die Uferpromenade in einen typisch italienischen Markt (mehr zum Sonntagsmarkt in Cannobio), der Besucher von weit her anzieht. Angeboten werden Gemüse, Obst, Käse, Fleisch, Wurstwaren, Haushaltartikel, Lederwaren, Kleider, Schuhe und vieles mehr. Der Strand von Cannobio ist einer der größten am Lago Maggiore und er besitzt seit 2001 die europäische Anerkennung der „Blauen Fahne“. Hier gibt es eine Surf- und Segelschule, die Möglichkeit Boote zu mieten, sowie lohnende Tauchziele, Angelplätze, Wasserski fahren, Kanutouren. Das Baden in der Flussmündung ist ein besonders erfrischendes Vergnügen. Tennisplätze, Minigolfanlage, Radwege und das Fußballstadion mit der Leichtathletik-Anlage ergänzen das Freizeitangebot.

Cannobio und Canobina

In der näheren Umgebung lädt das romantische Valle Canobina mit dem tief eingeschnittenen Fluss und seinen vielen Bergdörfchen zu Wanderungen, Fahrrad- und Motorradtouren ein. Die enge und kurvenreiche Strecke ist die Verbindung zum Valle Vigezzo und Centovalli und stellt für Zweiradfahrer eine besondere Herausforderung dar. Letztere wird mit prächtigen Ausblicken in die tiefe Schlucht und auf die wilde Berglandschaft belohnt. Jährlich am 7. Januar erhellt sich die Altstadt durch Tausende von Kerzenlichtern auf den Fensterbänken, Balkonen, auf den Sträßchen – sogar in den Mauernischen des Campanile – und auf den Booten im See und besonders entlang des Weges der traditionellen Prozession der Relique „Sacra Costa“ (welche an ein Wunder in 1522 erinnert) von der Basilika San Vittore bis zum Santuario della Pietà am Seeufer.

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