Oggebbio - Lago Maggiore

Oggebbio

Oggebbio ist eine Gemeinde in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola, in der Region Piemont in Italien. Die Gemeinde liegt 12 Kilometer von der Provinzhauptstadt Verbania entfernt zwischen Cannero Riviera im Norden und Ghiffa im Süden an der piemontesischen Westseite des Lago Maggiore.

Oggebbio setzt sich aus 15 Dörfchen zusammen

Oggebbio ist im Gegensatz zu seinen Nachbarorten Cannero Riviera und Cannobio nicht auf dem Schwemmlandkegel eines Flusses gelegen. Die Gemeinde bietet eine Besonderheit: Sie existiert streng genommen gar nicht. Sie setzt sich aus 15 Dörfchen zusammen, die vom Ufer des Lago Maggiore aus 200 Meter über dem Meeresspiegel bis weit hinauf in die Kastanienwälder an den Hängen des Monte Morissolo verstreut sind. Durch die traumhafte Seesicht und Einblicke in die natürlich gestaltete Umgebung, wunderschönen Gärten, herrschaftlichen Villen, terrassierten Weinbergen zeichnen die Dörfer und Landschaften zahlreiche pittoreske Panoramen. Heute findet der Urlauber in den Dörfchen von Oggebbio viele Ferienvillen mit Ausblicken über den mittleren Lago Maggiore, dessen Ostufer und die Häfen von Valtravaglia und Laveno.

Von Kirchen und Kapellen rund um Oggebbio

In Ufernähe prägen prächtige Jugendstil-Villen aus dem 19. Jahrhundert das Ortsbild. Berühmt sind die „Villa Anelli“ mit ihrem faszinierenden Kameliengarten und die „Villa del Pascià“. In diese soll Pascha Drahnet, ein Würdenträger am Hofe des ägyptischen Vizekönigs, Giuseppe Verdi eingeladen haben. Worauf Verdi durch das milde Klima, die bezaubernde Landschaft und den arabischen Charme seines Gastgebers zu seiner Oper „Aida“ inspiriert wurde. Die acht Almen von Oggebio (auch Sommerdörfer genannt), die bis auf 1075 Meter in die Höhe ragen, überdachen die 15 Dörfchen. Der Gemeindesitz der Kommune Oggebbio befindet sich im Ortsteil Gonte, einem etwas oberhalb der Uferstrasse gelegenen Örtchens. Hier ist die Pfarrkirche „San Pietro“ beheimatet. Sie besitzt mit ihrem 42 Meter hohen Glockenturm den höchsten Campanile am piemontesischen Ufer des Lago Maggiore.

Von Kirchen und Kapellen rund um Oggebbio

Santa Agata am Lago Maggiore

In Novaglio, an der historischen Verbindungsstrasse zur Schweiz, befindet sich die vollständig restaurierte romanische Kirche „Santa Agata“ aus dem 12. Jahrhundert und die Kapelle der "Della Nativita di Maria di Cadessino" (Mariä Geburt) aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche steht außerhalb des Ortes auf einem natürlichen Felsvorsprung, der sich wie ein Balkon über den See erhebt. Die kleinere Kapelle verfügt über einen kunsthistorisch beachtlich gut erhaltenen Freskenzyklus. Die Berghänge im Gebiet um Oggebio erschließt der Urlauber am Besten zu Fuß. Die zahlreichen Wanderwege und kleine Sträßchen werden nicht nur Naturfreunde faszinieren. Auf diesem Streifzug durch die Gemeinde begegnet der Tourist dem wohl schönsten Hotel zwischen Stresa und Ascona. Die zu einem Luxushotel ausgebaute Villa Margherita lädt mit dem öffentlich zugänglichen botanischen Garten zu Kaffee und Kuchen ein.

Für jedermann zugänglich sind die Strandbäder

Ebenfalls für jedermann zugänglich sind natürliche die Lido (Strandbäder) mit Bars, Boots- und Fahrradverleihen, Aquascooter und Liegewiesen. Diese laden nicht nur Wanderer und Sportler zum Ausspannen, Relaxen und Verweilen ein, sondern bieten auch Urlaubern und Familien mit Kindern die Möglichkeit eines ruhigen und entspannenden sowie abwechslungsreichen Tages.

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