Der Wallfahrtsort auf dem Sacro Monte di Ghiffa

Bild von der Sacro Monte di Ghiffa

Wenn Besucher nach Ghiffa kommen, etwa fünf Kilometer nördlich von Verbania gelegen, so hat das zumeist drei Gründe. Zum einen ist es der Ort selbst der vor Prachtbauten und herrschaftlichen Villen nur so strotzt. Besonders die Villa des russischen Fürsten Pietro Troubetzkoy, der im 19. Jahrhundert hier wohnte, ist toll anzusehen.

Großer Garten mit exotischen Pflanzen

Das Haus ist umgeben von einem großen Garten, in dem exotische Pflanzen wie die Kalifornische Scheinzypresse, die seltene Blaue Palme, Ginkos, Atlas- und Weihrauchzedern, der Fächerahorn, wunderschöne Kamelien und die Japanische Mispel wachsen. Ein zweiter guter Grund, nach Ghiffa zu kommen, ist wahrlich kein alter Hut – auch wenn man das meinen könnte. Die Gemeinde war und ist stolz auf ihre Tradition der Hutmacher, der berühmte Borsalino etwa kommt von hier. Im Museo del Capello können sich Besucher heute die durchaus interessante Historie der Hutmacher Kunst zu Gemüte führen.

Der heilige Berg

Fehlt natürlich noch Grund drei – der Sacro Monte (auf Deutsch: der heilige Berg) ist ein Wallfahrtsort, schon das angrenzende Naturschutzgebiet trägt den Namen der Dreifaltigkeit in sich: Riserva Naturale Speciale del Sacro Monte della SS. Trinita di Ghiffa. Jedes Jahr zieht der Ort Pilger geradezu magisch an. Der Ort wird gebildet von einer Handvoll Kapellen und mehreren Sakralbauten, die durchaus beeindruckend sind. Dazu kommt der Blick über den Lago Maggiore, der vielleicht nicht einmalig schön, aber immer noch extrem herrlich ist. Wer die Pilgerfahrt halbwegs ernst nimmt, kommt sowieso nicht mit dem Wagen hier herauf. Aber auch jeder, der einen Sinn für das Wandern hat und unterwegs eine schöne Aussicht genießen möchte, nimmt besser den Pilgerpfad, der auf 360 Meter Höhe durch die Riserva Naturale Speciale del Sacro Monte führt.

Üppige Flora und eine artenreiche Fauna

Säulengang auf dem Sacro Monte di Ghiffa

Das Naturschutzgebiet, das zum größten Teil von Wald bedeckt ist, dehnt sich über zwei Quadratkilometer aus, es wird von Lehrpfaden durchzogen, die auf die üppige Flora und die artenreiche Fauna dieser großartigen Landschaft hinweisen. Darüber hinaus erblickt man hier und dort die Reste von Siedlungen, die früher einmal hier gelegen haben. Wenn man an den Kapellen dann aus dem Wald heraustritt, kommt man schnell zur sehenswerten Kirche des Heiligtums. Deren Vorplatz von einem prächtigen Säulengang gesäumt wird, der aus 14 Bögen besteht. 1824 wurden die Bögen an den Wänden und an der Decke bemalt. Die drei wesentlichen Gebäude sind die Kapellen, die der Marienkrönung, Johannes dem Täufer und Abraham geweiht sind. Neben einigen bemerkenswerten Statuen sind die Innenräume besonders aufgrund der Altarbilder toll anzusehen.

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