Das Kloster Santa Caterina del Sasso

Bild vom Santa Caterina del Sasso

Manche Sagen und Mythen haben ja durchaus einen realen Hintergrund, manche sind zwar nur erfunden, doch keinesfalls undenkbar. Und natürlich gibt es sie auch am Lago Maggiore, diese Legenden.

Eine von ihnen erzählt man sich in Leggiuno, das am östlichen Seeufer liegt, ziemlich genau gegenüber der Gemeinde Stresa. Vom Städtchen Reno aus, das an der Verbindungsstraße zwischen Laveno und Ispra liegt, ist Leggiuno fußläufig erreichbar, es liegt fast ganz unten am Wasser.

Eines der berühmtesten Wahrzeichen des Lago Maggiore

Das Sehenswerte ist jedoch nicht die kleine Gemeinde selbst. Es handelt sich dabei vielmehr um das Kloster Santa Caterina del Sasso, das als eines der berühmtesten Wahrzeichen des Lago Maggiore überhaupt gilt. Zur Entstehungsgeschichte des Klosters müssen wir allerdings an dieser Stelle auf den Mythos verweisen, den sich die Bewohner dieser Gegend noch heute gern erzählen.

Die Erhabenheit und die Schönheit des Klosters Santa Caterina del Sasso wirkt geradezu magisch

Santa Caterina del Sasso

Und zwar soll der Sage nach im 12. Jahrhundert, unweit dieser Stelle, ein Schiff gekentert sein. Ein Überlebender dieser Katastrophe hat später an Ort und Stelle ein Leben als Emerit geführt, um sich für seine Rettung dankbar gegenüber höheren Mächten zu zeigen. Aufgrund der Tatsache, dass die Menschen in dieser Region schon immer (und erst recht im Mittelalter) ziemlich gläubig waren, wurde nur kurz darauf von Mönchen des Dominikanerordens zu Ehren Gottes eine Abtei gebaut. Die noch heute existiert – das Kloster Santa Caterina del Sasso. Vom See aus wirkt es tatsächlich so, als sei das Gebäude direkt aus dem fast vertikal aufragenden Fels gehauen, wo es heute in gut erhaltenem Zustand besichtigt werden kann. Gerade vom Wasser aus wirken die Erhabenheit und die Schönheit des Klosters geradezu magisch, ja sogar fast unwirklich. Wer von Stresa aus etwa mit dem Schiff herüberkommt, erkennt zunehmend mit jedem Meter wie spektakulär das Bauwerk aus der Steinwand herausgemeißelt zu sein scheint. Sasso übrigens ist das italienische Wort für Stein.

Auch im Inneren ist das Kloster sehr sehenswert

Weil das Kloster von Anbeginn an viele Mönche anzog, musste es schon bald erweitert werden. So sind auch die drei Kirchen rund um Santa Caterina del Sasso entstanden. Es wurden einfach mehr und mehr Andachtsräume benötigt. Auch im Inneren ist das Kloster sehr sehenswert. So existieren hier heute noch viele gut erhaltene Fresken, viele Statuen und eine Vielzahl kostbarer Gemälde.

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