Isola Bella: Das Weltwunder am Lago Maggiore

Isola Bella

Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht vermutet: Tatsächlich verbirgt der Lago Maggiore ein über die Grenzen hinaus bekanntes Weltwunder. Die Isola Bella galt während des 18. Jahrhunderts als Weltwunder, das in der Herrscherzeit von Carlo III. Borromeo nachhaltig beeinflusst wurde. Einst war die Insel hauptsächlich von Felsgesteinen gesäumt. Carlo III. Borromeo verlieh dem Eiland die typische Form eines Schiffes.

 

Ein schmaler Bug, ein gewaltiger Mittelteil und ein gigantisches Heck

Heute ragt das Weltwunder am Lago Maggiore wie ein schmaler Bug am westlichen Teil der Insel in das Gewässer. Zudem wurde auf der Isola Bella ein Schloss errichtet, das aus der Distanz der Form eines gewaltigen Schiffes zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Gartenterrassen, die sich am anderen Ende des ‚Schiffes’ befinden, erinnern an ein riesiges Heck des Schiffes – ein optisches Zusammenspiel, das wahrlich einem kleinen Wunder gleicht.

Ein Schloss, dessen Innenräume einer Schatztruhe ähneln

Isola Bella Garten

Das Schloss der Isola Bella – der Palazzo Borromeo – ist ein Meisterwerk der Architekten Filippo Cagnola, Francesco Castelli sowie Carlo Fontana. Diese Baukünstler verliehen dem 1632 errichteten Bauwerk einen lombardischen Barockstil, der bis heute erhalten geblieben ist. Die prunkvollen Innenräume des Palazzo Borromeo verzaubern mit einer üppigen Ausstattung, die sich im Luca-Giordano-Saal durch wundervolle Gemälde der Künstler Giordano Luini sowie Bernardino ausdrückt. Der Gobelin-Saal ist ein weiteres Prachtstück des Palastes, dessen flämische Wirkteppiche wahre Augenweiden sind. Der Festsaal des Schlosses erstreckt sich über zwei Etagen und offenbart einen außergewöhnlich schönen Panoramablick über den Lago Maggiore.

Geheimnisvolle Grotten und farbenfrohe Gartenanlagen

Isola Bella Statuen im Garten

Doch die Isola Bella überrascht mit zahlreichen weiteren Facetten. Sechs natürlich gestaltete Kunsthöhlen sind ebenfalls mit barocken Stilelementen verziert. Diese Grotten bilden kleinere und größere Hohlräume, die im Inneren mit Muscheln und anderen Meerestieren verziert sind. An diese Grotten schließt sich der Weg in den Garten an, der aus dem 19. Jahrhundert stammt und einen der größten Schätze der Insel darstellt. Die Gartenanlage verzaubert ihre Besucher mit Stilelementen englischer und italienischer Gärten, die voller Überraschungen stecken. Einerseits trennt ein kleines Plateau die englische von der italienischen Gartenanlage. Ein weiterer Gartenbereich ist mit Statuen und Nischen verschiedener Meeres- und Flussgötter sowie Nymphen verziert. Naturliebhaber werden ihre Blicke in der barocken Gartenanlage gewiss nur schwer von blühenden Pflanzen wie Rosen, Lilien, Malven oder Zitrusbäumen wenden können. Zypressen, Eiben oder Oleander vervollkommnen die Vielfalt dieser Naturoase. Inmitten des Blütenmeers stolzieren weiße Pfauen umher, deren Federkleid beinahe selbst an ein Wunder erinnert. Es ist erstaunlich, wie nahtlos sich diese Tiere in das Gesamtbild einfügen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Isola Bella

Das Symbol der Familie Borromeo – ein 37 Meter über dem Wasserspiegel thronendes Einhorn – können Besucher vom Schloss sowie der vom Palazzo abgewandten Seeseite bewundern. Diesem Weltwunder begegnen Urlauber während der Öffnungszeiten von Ende März bis Ende Oktober zwischen 9.00 Uhr und 17.30 Uhr. Pro Person ist ein Eintrittsgeld von 16 Euro erforderlich. Der Zutritt zur anderen Borromäischen Inseln – der Isola Madre – ist in diesem Eintrittspreis bereits enthalten.

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