Kastanien Rundweg (Anello delle castagne)


Länge 13 km

Dieser angenehme Rundweg der Kastanien (Anello delle castagne) schlängelt sich durch die Moränenhügel der Gemeinden Sesto Calende und Taino. Auf dem teilweise bewaldeten Weg gelangt man zu interessanten Sehenswürdigkeiten.

Streckenführung vom Kastanien Rundweg (Anello delle castagne) - VVL-T1
Streckenführung vom Kastanien Rundweg (Anello delle castagne) - VVL-T1

Die Kirche San Vincenzo

Es handelt sich hier um eine kleine, inzwischen entweihte Kirche mit einer einzigen Apsidenhalle, die zwischen dem Ende des 11. und zu Beginn des 12. Jahrhunderts entstanden ist. Die wertvollen Fresken im Innern stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Archäologische Funde aus noch früheren Epochen zeugen davon, dass dieses Gebiet im Laufe der Jahrhunderte ein wichtiger Ort der Verehrung war.

Diese kleine Kirche, auch „der drei Könige" genannt, die auf der rechten Wand dargestellt sind, wurde wahrscheinlich auf den Resten früherer heidnischer und/oder spätromanischer Bauten errichtet. Die Restaurierungen aus dem 18. Jahrhundert haben die ursprüngliche Schlichtheit des romanischen Gebäudes nicht verändert. Äußerlich wiederholt die Apsis einige Ornamentmotive der Apsiden der nahe gelegenen Kirche San Donato, wie zum Beispiel die Bögen aus Terrakotta und Stein. Im Laufe der Jahrhunderte war es ein bedeutsamer Ort und ein Bezugspunkt für die Bewohner der Gegend. Aufgrund seiner isolierten Lage fungierte es während der großen Plagen mehrmals als Lazarett, zuletzt bei der Choleraepidemie 1884.

 Sass de Preja Buia - der Fels von Preja Buia
Bei dem Sass de Preja Buia (Der Fels von Preja Buia) handelt es sich um einen großen Findling aus dem Quartär

Sass de Preja Buia (Der Fels von Preja Buia)

Der Sass de Preja Buia befindet sich im Nordwesten von Sesto Calende, in der Ortschaft San Vincenzo: Es handelt sich um einen großen Findling aus dem Quartär. Er wurde aufgrund seiner historischen und geologischen Bedeutung zum regionalen Naturdenkmal erklärt. Der Sass da Preja Buia soll in früheren Zeiten als Opferaltar gedient haben. In der Tat gibt es zahlreiche Petroglyphen symbolischer und kultureller Natur, die bis in prähistorische Zeiten zurückreichen. Rundherum stehen weitere Findlinge, auf denen ebenfalls Felszeichnungen zu sehen sind. In der letzten neozoischen Eiszeit führte der Gletscher Moränematerial mit und darunter waren auch große Felsbrocken, die sozusagen an diese Stellen „wanderten“. In der Umgebung des Lago Maggiore finden wir weitere berühmte Findlinge, wie den Sass Cavalasc in Ranco und den Sasso Galletto in Castelveccana, der direkt aus dem Wasser des Sees herausragt.

Weiter lohnt sich dieser Weg wegen des Panoramagebiets der „Pineta" von Sesto Calende, den Bauernhöfen von „la Piana", sowie dem Gebiet der „Catatoria di Taino". Auf der Rückkehr in Nähe des Lago Maggiore verdienen die ruhigen und charakteristischen Orte Lisanza und Coquo Beachtung. Von dort können Sie einen schönen Blick auf das südliche Ende des Sees genießen. Hier werden auch geführte Ausflüge zu Pferd angeboten.

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