Drei tolle Sehenswürdigkeiten in Ascona

Bild des Hafens von Ascona

Das auf der Schweizer Seite, ganz im Norden des Lago Maggiore an den Nachbarort Locarno grenzende Ascona ist ein Ort, den zu besichtigen man im Urlaub nicht missen sollte. Zwar ist die Gemeinde insgesamt absolut sehenswert, doch drei Bauten könnte man geradezu als Pflichtprogramm bezeichnen.

Dabei handelt es sich um die Casa Serodine, das Collegio Papio und die Kirche Santa Maria della Misericordia.

Die Kirche Santa Maria della Misericordia

Bild der Kirche Santa Maria della Misericordia

Beginnen wir mit der Kirche Santa Maria della Misericordia im Stile der Spätromantik, die auch noch einige gotische Elemente aufweist. Erbaut worden ist das Gotteshaus von 1399 bis 1422, der schmale und hoch aufragende Campanile kam erst im Jahre 1488 hinzu. Ihr Inneres beherbergt einige sehr sehenswerte Fresken, allesamt im 15. und 16. Jahrhundert entstanden. Auf dem Fresko über dem Hauptportal ist ein Bildnis der Madonna della Misericordia dargestellt, die der Kirche ihren Namen gegeben hat. Nördlich des Chors werden Ereignisse dargestellt, die im Alten Testament Erwähnung finden. Auf dem Fresko im Süden wird das Leben Jesu Christi plastisch dargestellt.

Das Collegio Papio

Collegio Papio

In unmittelbarer Nähe zu der Kirche liegt das Collegio Papio, das eines der ältesten Bildungseinrichtungen in Ascona ist. Heute sind Mittelschule und ein Lyzeum in dem herrlich anzusehenden Gebäude untergebracht. Es wurde bereits 1585 gegründet, der Bau zog sich jedoch bis 1602 hin. Gleichzeitig errichtete man nebenan ein zur Kirche Santa Maria della Misericordia gehörendes Kloster. Wunderschön ist der von einem doppelstöckigen Säulengang eingerahmte Innenhof des Collegio Papio, der kunstgeschichtlich der Renaissance zuzuordnen ist. Auch auf das flache Relief, das über dem im Norden liegenden Eingang des Gebäudes liegt, sollte man als Besucher unbedingt einen ausführlichen Blick werfen.

Die Casa Serodine

Ein Stück entfernt in Richtung Zentrum, ganz in der Nähe der Kirche SS. Pietro e Paolo, befindet sich schließlich die Casa Serodine. Allein deren Fassade ist die Anreise wert: die Außenwand des dreigeschossigen Baus ist sehr prachtvoll gestaltet und mit Reliefs und kunstvollen Skulpturen versehen. Erbaut wurde dieses Haus, das schon eher einem Palast gleicht, im Jahre 1620 von den Gebrüdern Serodine, nach denen es auch benannt ist. Die beiden Architekten ließen es sich nicht nehmen, auch das steinerne Wappen der Familie an der Fassade anzubringen. Geht man durch das Portal hindurch, so findet man sich auf einem beeindruckend schönen Innenhof wieder. Die Casa Serodine wird heute vielfach genutzt. Im obersten Stockwerk ist ein Museum untergebracht, in den darunter liegenden Etagen befinden sich die Tourismusinformation von Ascona sowie ein privates Antiquariat.

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