Sehenswürdigkeiten in Sesto Calende

Sehenswürdigkeiten in Sesto Calende

Sesto Calende, zur Zeit der Römer als „Sextum Calendarum“ bezeichnet, lädt seine Gäste am Ausfluß des Ticinos zu einer interessanten Erkundungstour ein. Hier erkunden Weltenbummler das südliche Ende des Lago Maggiore und befinden sich zugleich am nördlichen Rand der norditalienischen Tiefebene. Aufgrund dieser hervorragenden Lage siedelten migrierende Völker schon im Neolithikum in der Region an. Die Geburtsstunde für die Kultur der Golasecca wurde eingeläutet, an deren Spuren bis heute das Archäologische Museum, das Museo Civica, erinnert.

Im Archäologischen Stadtmuseum finden Besucher eine Vielzahl kleiner Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit. Insbesondere die wertvollen Grabbeigaben aus dem 9. bis 6. Jh. v. Chr. sind Funde, die man nicht alle Tage sieht. Eine weitere Attraktion aus längst vergangenen Zeiten ist ein großer Findling mit der Bezeichnung „Sass de Preja Büja“, der wegen seiner Jahrhunderte alten Inschriften auf der Oberfläche von großer Bedeutung ist.

Eine Abtei mit Fresken aus der gotischen Zeit

Die Abtei San Donata aus dem 9. Jahrhundert wurde etwa 300 Jahre später um die Kirche San Vincenzo ergänzt. Obwohl der Innenraum des Gotteshauses mittlerweile barockisiert wurde, ist die romanische Grundstruktur an der Kapitelle, Krypta sowie der Vorhalle noch immer erkennbar. In der Nordapsis befindliche Fresken sind während der späten Gotik entstanden.

Eine Heimat für bedrohte Vogelarten

Naturlandschaftliche Schönheiten wie das riesige Naturschutzgebiet Parco Regionale della Valle del Ticino komplettieren das Ensemble der schönsten Sehenswürdigkeiten in Sesto Calende. Am Ticino stoßen Reisende hier auf ein weitestgehend unberührtes und intaktes Biotop, in dessen Auen auf beiden Seiten des Flusses vom Aussterben bedrohte Tierarten leben. Insbesondere zahlreiche Vogelarten finden hier ein Zuhause und zwitschern fröhlich vor sich hin, während Spaziergänger oder Radfahrer das Naturparadies erkunden.

Diese Brücke ist wahrlich sehenswert

Weil das zwischen der Staatsstraße und Eisenbahnstraße des Simplonpasses gelegene Dorf als wichtiger Verkehrsknotenpunkt zum Gotthard- bzw. Simplonpass sowie zur Po-Ebene gilt, übernimmt die doppelte Eisenbrücke über dem Tessin die Funktion eines Transportknotenpunkts. Diese Brücke ist vermutlich eine der markantesten Sehenswürdigkeiten am Lago Maggiore, die schon im Jahr 1868 erbaut wurde. Diese Brücke ist ein guter Ausgangspunkt für Abstecher zum Lago Maggiore auf der Piemonteser und lombardischen Seite.

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